Wir im d-hai auf Weltreise

Wir, das sind

Sibylle, Hermann und

unsere Mittelschnauzer-Hündin Shell

20200416_143712jpg

D-Hai ist ein von uns kreiertes Wortspiel bestehend aus


Schweizer-Deutsch: zu Hause

Von unserem Lieblings-Hobby dem Tauchen, das Tier das uns sehr am Herzen liegt: der Hai


Unser grosser Traum ist in Erfüllung gegangen. Wir haben das Abenteuer gewagt und sind seit 1. April 2018 (kein Aprilscherz :-)) auf grosser Reise.

Nach der stressigen Zeit der Vorbereitung, sind wir über Westdeutschland, Luxemburg, Belgien, Frankreich, England, Schottland, Niederlande, Dänemark, Norwegen, Finnland, Schweden und Ostdeutschland zurück in die Schweiz gefahren. 

Im September 2018 waren wir für 10 Tage zurück in der Schweiz zu Besuch, bevor wir dem drohenden Herbst gegen Süden entflohen sind.

Wir haben im Engadin, Tessin und Piemont halt gemacht, bevor wir über Frankreich nach Spanien gereist sind. Von dort ging es nach Marokko, wo wir die kältesten Monate Dezember 2018 / Januar 2019 an der Wärme verbracht haben. Februar bis März ging es von Spanien nach Portugal. In Lissabon hat unser D-Hai einen kompletten Service bekommen. Nun war es bereit für neue Wege. Im April ging es ziemlich zügig über Spanien, Frankreich, Belgien, Holland zurück nach Deutschland. In Hamburg haben wir noch letzte Arbeiten an der Kabine erledigen lassen und das ganze Fahrzeug geputzt, dann war alles  bereit für die Verschiffung nach Kanada.

Seit Mitte Mai 2019 reisen wir nun schon auf dem nordamerikanischen Kontinent. Wir haben den Osten Kanadas gesehen. Sind dem Trans Labrador Highway gefolgt und haben im Hochsommer Neufundland erkundet. Mitte August haben wir uns in die USA gewagt. Wir haben die New England Staaten genossen, haben Long Island und seine schönen Strände gesehen, sind durch New York und Washington spaziert und haben den BlueRidge Mountain Trail in seiner ganzen Länge befahren. Nach den Smoky Mountains wurde es uns zu kalt und wir sind an die Wärme geflüchtet. Charleston und Savannah waren so schön wie es immer beschrieben wird. Überwintert haben wir vor allem im Süden von Florida. Von da sind wir dem Panhandle entlang nach Westen gezogen. Ein grosses Highlight war dann New Orleans mit seinem hübschen French Quarter, seiner Musik und dem guten Essen.
Unser Plan sah vor,  im Frühling durch die grossen Nationalparks der USA den Weg nach Alas
ka unter die Räder nehmen. Leider hat uns die Wirklichkeit eingeholt und wir haben wegen der Corona Krise 6 Wochen still gestanden. In Arizona gab uns ein Campingplatz Obdach für über 6 Wochen. Seit dem 11. Mai sind wir nun wieder unterwegs. Wir sind unendlich dankbar weiter reisen zu dürfen. Die wunderbaren Nationalparks und Landschaften, die wir seither gesehen haben, sind der Grund warum wir die USA bereisen wollten.

Seit  Ende November sind wir nun in Mexiko und bereisen die Baja California. Die Menschen und die wüstenartige Landschaft haben es uns angetan. Wir konnten trotz Covid ohne Probleme  reisen und die Zeit geniessen. Hier im Süden der Baja California haben wir auch endlich wieder andere Langzeitreisende getroffen und durften viele neue Bekanntschaften schliessen. Leider konnten wir nicht wie geplant Ende März wieder gegen Norden fahren, die Strassengrenzen zur USA sind weiter geschlossen. Wir haben aber die Zeit genutzt und haben uns alle nötigen Ersatzteile und neue Reifen nach La Paz senden lassen. Die Wartezeit haben wir mit Tauchen im Cabo Pulmo Nationalpark überbrückt. Hier sind wir in den Genuss von unglaublichen Naturerlebnissen mit Bullenhaien und riesigen Schwärmen von Fischen und Rochen gekommen. Zum Glück konnten wir Ende Mai, bei den netten Beamten des Immigration Office, unser Touristenvisum für Mexiko um 6 Monate verlängern, sodass wir nun ganz entspannt warten bis die Grenze öffnet. Nachdem auch im Juni die Grenze nicht aufgegangen ist haben wir uns entschlossen auf's Festland zu wechseln. Wir reisen seither gemeinsam mit unseren Reisefreunden Claudia und Thomas von Dubu-and-more aber seht selbst wie es uns gefällt.

Dieser "bewegte" Alltag gefällt uns noch immer sehr und wir freuen uns auf jeden neuen Tag, jede neue Begegnung und jedes neue Erlebnis.

Wichtig für uns ist weiterhin ohne Zeitdruck Natur, Menschen und Kultur der verschiedenen Länder kennen zu lernen.

Damit unser Traum wahr geworden ist und bleibt, danken wir unseren vielen Helfern, besonders Yvonne und dem Team der IVECO Garage Ronner in Tuggen mit Reto, die bei Problemen Hilfe anbieten und uns auch sonst immer unterstützen. Ohne euch wäre unser Lebensziel nicht durchführbar!

BLEIBT ALLE GESUND UND POSITIV!!!